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PopUp WeltHoffen - für Jugendliche in Kenia

Die Idee von der PopUp Bakery, für kurze Zeit irgendwo auf einem Platz etwas Süßes zu verkaufen, das haben wir für JustOneWorld - und für Jugendliche in den Slums von Nairobi/Kenia - umgemodelt. Diese tolle Straßenaktion läuft so:

1. Die Firmlinge backen (evtl. mit Unterstützung) Kuchen und bringen diesen am Aktionstag mit. Diese sind entweder schon in Stücke geschnitten oder dies passiert vor Ort (dafür sind dann Messer und Schneidbrettln nötig, um sie für die Spender/innen zu teilen). In kleineren Städten sind es wahrscheinlich weniger Jugendliche, in größeren Städten können am Aktionstag auch viele zusammen kommen - beides funktioniert. 

2. Nach der Begrüßung erhalten die Jugendlichen eine Information zum Spendenprojekt (aktuell "Rescue Dada" in Nairobi/Kenia) - mit Fotos, einer Powerpoint oder einem kurzen Film. Das ist dewegen wichtig, damit die Jugendlichen auf der Straße den Spender/innen Auskunft geben können (zusätzlich zur Info auf den Servietten). Natürlich ist es möglich, diese inhaltliche Befassung schon vorher in der Firmgruppe zu machen. Daran schließt ein spiritueller Impuls an.

3. Nach einem Countdown haben die Jugendlichen eine begrenzte Zeit - zum Beispiel eine Stunde oder etwas länger - zur Verfügung, um in Kleingruppen (je nach Gesamtgruppengröße und Kuchenmenge) die Kuchenstücke gegen eine Spende an Mann und Frau zu bringen. Dazu schwärmen sie auf belebte Plätze aus und lassen dort spontane "Backstuben" aufpoppen. Die Spenden sollten in versperrbaren Kassen sicher verwahrt werden (evtl. auch selbst angefertigt, dann aber "plombiert"). Hilfsmittel können auch Sessel, Hocker, Stehtische, Bauchläden, … sein. Die Spendeninfo ist auf die Servietten gedruckt (bitte bei Kontakt anfordern). Alternativ kann auch die Spendeninfo (A4-Blatt) oder der „Anteilschein" (A5-Billet zum Ausdrucken) verwendet werden.

4. Zum vereinbarten Zeitpunkt versammeln sich alle Firmlinge wieder in der Kirche oder im Pfarrsaal und geben die Sammelboxen ab. Eventuell verewigen sich alle Jugendlichen auf einem Plakat (mit einem Titel, z.B. "Danke für die Unterstützung von Kindern und Jugendliche in den Slums von Nairobi/Kenia") mit Unterschrift (und/oder Hand- oder Daumenabdruck). Das Plakat kann anschließend in der Pfarre oder im Schaukasten aufgehängt werden.

5. Eine kurze Dankesfeier bildet den Abschluss. Wenn ein Kuchen übrig geblieben ist, kann dieser zum Beispiel nach der Messe noch verkauft oder an eine soziale Einrichtung gespendet werden. Alle gesammelten Spenden werden auf das Spendenkonto überwiesen.

6. Unterstützung aus dem Umfeld kann auf unterschiedliche Weise organisiert werden: Die lokale Bäckerei kann Kuchen sponsern. Firmen können die gesammelten Spenden verdoppeln. Hilfreiche Materialien wie zum Beispiel Hocker oder Stehtische können verliehen werden. Das Pfarrblatt und andere lokale Medien können über die Aktion berichten - diese kann natürlich auch vorher angekündigt werden (auch über Kanäle wie facebook oder WhatsApp), damit möglichst viele Leute da sind.